KEM Lebensraum Ötztal

Der gemeinsame Rahmen für Energie, Mobilität & regionale Entwicklung

Der zukunftsorientierte Weg zu regionalem Klimabewusstsein

Was die Klima- & Energiemodell­region für das Ötztal bedeutet

Die Klima- und Energiemodellregion (KEM) Lebensraum Ötztal schafft einen klaren Rahmen, um zentrale Zukunftsthemen strukturiert anzugehen: Energie, Mobilität, Gebäudestandards, regionales Veranstaltungswesen und nachhaltige Entwicklungsstrategien.

Entscheidend dafür ist die ausgeprägte Bereitschaft der Ötztaler Kommunen, eigene Mittel einzubringen. Diese finanzielle Basis ermöglicht hohe Förder-Unterstützung durch EU, Land und Bund.

Finanzierung & Zeitrahmen

Der aktuelle Maßnahmenplan umfasst 300.000 Euro, davon werden 75 % aus öffentlichen Programmen von Bund, Land und EU gefördert.
Der verbleibende Anteil wird durch die kommunale Ebene des Tales getragen.

Die Laufzeit beträgt drei Jahre – ein Zeitraum, in dem die regionalen Akteure gemeinsam an der Umsetzung definierter Ziele arbeiten.

Lebensraum Ötztal als koordinierende Instanz

Der Lebensraum Ötztal übernimmt eine Schlüsselrolle: Die Organisation bündelt die Themen, führt Fachstellen zusammen, strukturiert Arbeitsprozesse und begleitet die Orte bei der Umsetzung.

Sie sorgt dafür, dass Maßnahmen nicht einzeln nebeneinanderstehen, sondern ineinandergreifen – von Energiefragen über Mobilität bis hin zu Qualitätsstandards für Veranstaltungen und touristische Angebote (etwa im Zusammenhang mit der Energie Erzeugergemeinschaft Lebensraum Ötztal dem Österreichischen Umweltzeichen).

Ötztal, Pärchen, Sommer, Mobilität, Bus, Zug
klar definiert und nachvollziehbar

Die Maßnahmenfelder

Die KEM fasst zentrale Projekte und Aufgaben in mehreren Kategorien zusammen:

  • Projektmanagement & Konzeptentwicklung – strategische Grundlagen, Priorisierung, Abstimmung
  • Energie – Ausbau erneuerbarer Stromproduktion, insbesondere über die EEG Lebensraum Ötztal
  • Gebäude & Anlagenoptimierung – Effizienzsteigerung, Reduktion fossiler Energieträger
  • Mobilitätsstrategie 2023 – konkrete Schritte zur Entlastung des Tales
  • Veranstaltungs- und Vereinswesen – Leitlinien für ressourcenbewusste Durchführung
  • Regionale Entwicklung – Weiterführung bestehender Qualitätsinitiativen wie das Umweltzeichen
  • Umsetzungskonzepte – praktische Arbeitsgrundlagen für Kommunen, Betriebe und Vereine

Die Struktur sorgt dafür, dass der Prozess nicht bei Absichtserklärungen stehen bleibt, sondern mit klar definierten Aufgaben hinterlegt ist.

Ein gemeinschaftlicher Anspruch

Die Ziele der KEM können nur im Zusammenwirken aller Institutionen erreicht werden – besonders durch die Verantwortungsträger der einzelnen Orte.

Diese gemeinsame Basis schafft die notwendige Verbindlichkeit, um Klimaschutz und Energiefragen nicht nur zu diskutieren, sondern tatsächlich umzusetzen. Die KEM bildet ein weiteres Erfolgsbeispiel der typischen Ötztaler Haltung, Pläne konkret und umsetzungsorientiert anzugehen. 

Die KEM gibt uns einen verbindlichen Aktionsplan. Wir leisten als Region damit einen konkreten und greifbaren Beitrag zum Klimaschutz.

Hansjörg Falkner, Obmann des Planungsverbands