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Mobilität im Ötztal

Weniger Einzelauto, mehr Vernetzung

Ein Verkehrssystem, das zu Alltag & Freizeit passt

Im Ötztal verfolgen Kommunen, Betriebe und Tourismuswirtschaft ein gemeinsames Ziel: unterwegs sein soll bequem, zeitgemäß und umweltbewusst möglich sein. Die Verbesserungen betreffen Arbeitswege, Freizeitmobilität und den Verkehr von Gästen gleichermaßen.

Mehr Öffis, bessere Angebote

Seit Juni 2021 fährt der Linien- und Skibus zwischen Ötztal-Bahnhof und Obergurgl im Halbstundentakt, und das an 365 Tagen im Jahr. Diese Verdichtung gilt heute als vorbildlich für Tirol.

Die Busse sind eng mit Haltestellen, Arbeitszeiten und touristischen Angeboten verknüpft und damit auf die Bedürfnisse von Gästen, Mitarbeitenden und Bewohner:innen abgestimmt.

Rund 2 Millionen Fahrgäste pro Jahr nutzen das Angebot. Etwa 14 Prozent der Wege werden mit Öffis zurückgelegt, ein Wert, der sonst fast nur in städtischen Gebieten erreicht wird.

Betriebliche Mobilität stärken

Mehrere große Arbeitgeber setzen auf Werkverkehre für ihre Teams. Dazu zählen unter anderem die Bergbahnen Sölden, Bergbahnen Obergurgl-Hochgurgl sowie zahlreiche Sportartikelbetriebe.

Diese Lösungen entlasten den Verkehr und ergänzen die Taktverdichtung im Liniennetz.

Im Rahmen der Strategie „Ötztal 2030“ unterstützen Kommunen und Tourismusbetriebe zudem Beratungsangebote, die Unternehmen helfen, ihr Mobilitätsmanagement weiterzuentwickeln und Alternativen zum Einzelauto zu fördern.

E-Mobilität, Ladeinfrastruktur & Beratung

  • Ladeangebote werden in allen Orten schrittweise ausgebaut
  • Beratungsleistungen zum betrieblichen Mobilitätsmanagement gehören zum Gesamtpaket

Was das für die Menschen bedeutet

Die Verbesserungen wirken sich direkt auf das tägliche Leben aus. Wer unterwegs ist – ob als Gast, Mitarbeiter:in oder Bewohner:in – profitiert von verlässlichen und gut angebundenen Mobilitätslösungen.

  • Viele Ziele lassen sich ohne eigenes Auto erreichen
  • Arbeitgeber erhalten zusätzliche Mobilitätsoptionen für Mitarbeitende
  • Der Verkehr wird ruhiger, übersichtlicher und besser organisiert

Das gemeinsame Ziel lautet: eine Mobilität, die zur Entspannung auf den und abseits der Straßen beiträgt und die Lebensqualität in den Orten stärkt.