Kultur.Land.Botschafter:in Ötztal

Wissen bewahren, Zukunft gestalten

Alte Techniken verstehen, neue Verantwortung übernehmen

Wie Kulturlandschaft lebendig bleibt

Wie bleiben Trockenmauern, Heuwiesen oder alte Zäune erhalten?

Im Ausbildungsprogramm Kultur.Land.Botschafter:in Ötztal lernen engagierte Menschen, traditionelle Techniken zu verstehen und weiterzugeben. Expertinnen und Experten aus Landwirtschaft, Handwerk und Naturkunde vermitteln, was das Tal seit Jahrhunderten prägt.

Kulturlandschaft erleben & erhalten

Das Projekt wurde vom Naturpark Ötztal gemeinsam mit dem Lebensraum Ötztal entwickelt.
Der Lehrgang umfasst fünf praxisnahe Module zwischen April und Oktober. Sie zeigen, wie das Zusammenspiel aus Mensch, Landschaft und Tradition das Ötztal formt. Die Teilnehmenden erfahren, wie jede und jeder einen Beitrag zum Erhalt dieses Erbes leisten kann.

Module im Überblick

  • Natur im Siedlungsraum
  • Holzzäune und Zauntechniken
  • Heuwerbung und Wiesenpflege
  • Erhalt alter Holzbauten
  • Trockenmauern und Landschaftspflege

Lernen durch Tun

Jede Einheit verbindet Theorie und Praxis. Nach einem kurzen Fachvortrag geht es ins Gelände.
Dort wird mit Werkzeugen und Materialien gearbeitet. Die Teilnehmenden erleben, wie viel Wissen in Tätigkeiten steckt, die auf den ersten Blick einfach wirken.
Ob beim Errichten eines traditionellen Zauns oder beim Pflegen alter Mähwiesen: Dieses Know-how sorgt dafür, dass das Landschaftsbild des Ötztals lebendig bleibt.

Warum die Teilnahme wichtig ist

Die Ötztaler Kulturlandschaft ist Lebensraum, Geschichte und Identität.

Wer sich engagiert, hilft handwerkliches Wissen zu sichern und für kommende Generationen nutzbar zu machen.

Kulturlandschaftspflege ist keine Nostalgie. Sie ist Zukunftsarbeit im besten Sinn.

Thomas Schmarda, Geschäftsführer Naturpark Ötztal

Teil eines Netzwerks werden

Alle Absolventinnen und Absolventen werden Teil eines Netzwerks von Kultur.Land.Botschafterinnen und Kultur.Land.Botschaftern im Tal.

Ziel ist ein regelmäßiger Austausch, die Mitarbeit an Projekten und die Weitergabe des Wissens, etwa an Schulen, Vereine oder im Rahmen von Exkursionen.

So entsteht Schritt für Schritt eine Gemeinschaft, die Verantwortung für das übernimmt, was das Ötztal prägt.