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Naturpark Ötztal als gelebte Verantwortung

Region, die auf sich achtgibt

Ein starkes Bekenntnis zum Natur- & Kulturerbe

Der Naturpark Ötztal wurde 2006 anerkannt und umfasst rund 540 Quadratkilometer alpinen Lebensraum – von den Siedlungsräumen bis zu den Gletscherregionen. Er ist der zweitgrößte Naturpark Tirols und ein sichtbares Zeichen dafür, wie eng die Bevölkerung des Ötztals mit ihrer Natur und ihrem Kulturerbe verbunden ist.

Getragen wird der Naturpark von einem eingetragenen Verein mit zwölf ordentlichen Mitgliedern. Im Vorstand vertreten sind:

  • die Bürgermeister der Gemeinden Sölden und Oetz
  • die Ortsstellen-Obmänner des Ötztal Tourismus von Sölden und Längenfeld
  • ein Vertreter der Österreichischen Bundesforste
  • der Österreichische Alpenverein
  • zwei Vertreter des Landes Tirol, Abteilung Umweltschutz

Die Organisation wird maßgeblich von jenen gestaltet, die hier leben und arbeiten. Verantwortung entsteht direkt aus dem Tal heraus.

Der Naturpark Ötztal lebt davon, dass die ganze Region zusammenarbeitet. Gemeinden, Tourismus, Landwirtschaft und Bevölkerung ziehen an einem Strang. Genau das macht den Erfolg aus.

Thomas Schmarda, Geschäftsführer Naturpark Ötztal

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Was der Naturpark leistet

Die Einrichtung verbindet Schutzgebietsmanagement, Forschung, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit. Die Aufgaben reichen von praktischer Landschaftspflege bis zur Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte. Dazu gehören:

  • Erhalt natürlicher Lebensräume und Kulturlandschaften
  • Wissensvermittlung durch Exkursionen, Ausstellungen und Lehrpfade
  • Forschung zu alpinen Ökosystemen und klimatischen Veränderungen
  • Zusammenarbeit mit Schulen, Vereinen und Gemeinden

Mit dem Naturparkhaus Längenfeld steht ein Informations- und Besucherzentrum zur Verfügung, das Ausstellungen, Veranstaltungen und Einblicke in die alpine Vielfalt des Ötztals bietet.
So entsteht ein Netzwerk, das Naturbewusstsein stärkt und Wissen zugänglich macht.

Wert, der sichtbar wird

Wer im Ötztal arbeitet oder zu Besuch ist, erlebt täglich, was dieses Engagement bewirkt: gepflegte Wege, bewirtschaftete Almen, gut erhaltene Schutzgebiete und Orte, an denen sich die alpine Natur in ihrer Vielfalt erleben lässt. Die Einrichtung für Natur- und Kulturlandschaftspflege sorgt dafür, dass Nutzung und Schutz im Gleichgewicht bleiben. 

Die Rolle jedes/jeder einzelnen im Ganzen

Alle, die hier unterwegs sind – als Gastgeber:in, Wander:in oder Einwohner:in –, tragen dazu bei, dass der Naturraum erhalten bleibt. Der Naturpark lebt von Menschen, die aufmerksam mit ihrer Umgebung umgehen.