Ötztal Museen: Geschichte für das Jetzt
Wozu die Ötztal Museen beitragen
Im Ötztal haben Menschen über Jahrhunderte gearbeitet, gelebt und Kultur geschaffen. Die Ötztal Museen bewahren dieses Wissen, ordnen es ein und machen es zugänglich. Sie zeigen, wie Geschichte, Identität und Landschaft zusammenwirken.
Drei Häuser bilden das gemeinsame Museumsangebot: das Turmmuseum Oetz, das Heimat- und Freilichtmuseum Lehn und der Gedächtnisspeicher Längenfeld. Gemeinsam entsteht ein Kulturraum, der Vergangenheit nicht archiviert, sondern sie konkret erfahrbar macht.
Drei Orte, ein kulturelles Ganzes
- Turmmuseum Oetz: Kunstwerke und historische Dokumente beleuchten das Selbstverständnis des Ötztals und den Blick von außen. Das Haus lädt dazu ein, über Identität und Wandel nachzudenken.
- Heimat- und Freilichtmuseum Lehn: Originale Hofgebäude, Werkstätten und Alltagsobjekte geben Einblicke in die bäuerliche Lebens- und Arbeitswelt.
- Gedächtnisspeicher Längenfeld: Zentrum der Sammlung und Forschung mit Fotografien, Texten, Objekten und Erinnerungen. Er hält das kulturelle Gedächtnis des Ötztaler Lebensraums in geordneter Form fest.
Zusammen bilden diese Häuser ein Netzwerk, das Geschichte lebendig vermittelt und unterschiedliche Zugänge zur Kultur des Ötztals eröffnet.
Bewahren, vermitteln, weiterdenken
Die Ötztal Museen verstehen sich als Ort des Lernens und des offenen Dialogs. Sie dokumentieren die regionale Geschichte, forschen zu gesellschaftlichen Entwicklungen und schaffen mit Ausstellungen, Führungen und Bildungsprogrammen einen Zugang für alle Generationen.
Ihr Ziel: das Bewusstsein für Herkunft und kulturelle Eigenständigkeit zu stärken und das überlieferte Wissen für die Zukunft nutzbar zu machen.
Unsere Aufgabe ist es, das kulturelle Gedächtnis des Ötztals zu bewahren und weiterzuentwickeln – im Austausch mit den Menschen, die hier leben.
Edith Hessenberger, Geschäftsführerin der Ötztal Museen
Verantwortung, die verbindet
Die Museen werden von Gemeinden, Partner:innen und zahlreichen engagierten Menschen getragen. Dieses Miteinander schafft ein gemeinsames Verständnis dafür, dass Kulturpflege Teil des Alltags und Ausdruck eines starken Zusammenhalts entlang des gesamten Tals ist.