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Der Ötztaler Radweg: Quantensprung für Zweiradfahrer:innen

Ein Weg, der neue Perspektiven öffnet

Die eigene Heimat auf zwei Rädern erleben

Mit dem Ötztaler Radweg wurde eine neue Ära des Freizeiterlebens geschaffen. Zum ersten Mal ist es möglich, das gesamte Ötztal durchgehend und abseits der B 186 mit dem Rad zu erkunden. Die Route ist leicht zugänglich, abwechslungsreich und heute eines der meistgenutzten Angebote für die Bevölkerung.

Der Radweg begeistert Familien, Genusssportler:innen und ambitionierte Hobbyfahrer:innen. Ruhige Abschnitte wechseln mit dynamischeren Passagen. Viele erleben dabei Landschaftsbereiche, die ihnen zuvor kaum bekannt waren.
„Die Orte des Tals sind auf eine ganz neue Weise miteinander verbunden“, sagt Christoph Rauch von Ötztal Tourismus.

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Freizeit, die ankommt

An stark frequentierten Tagen nutzen bis zu 1.600 Radfahrer:innen die Strecke. Besonders auf den Abschnitten im vorderen Ötztal ist viel los. Dass schon in Mai und Juni – Zeiten mit weniger Gästen – besonders viele Menschen unterwegs sind, zeigt die Bedeutung für die Bevölkerung.
Vor allem Familien schätzen es, jederzeit losfahren zu können, entspannt und ohne Anfahrt.

Ein Gemeinschaftswerk

Der Bau des Radwegs war ein finanzieller und organisatorischer Kraftakt. Die Kosten von rund acht Millionen Euro wurden gemeinsam getragen: zur Hälfte von den Gemeinden und Ötztal Tourismus, zur Hälfte vom Land Tirol.

Beschilderung und Orientierungssysteme wurden vollständig von Ötztal Tourismus finanziert.
Der Verband verantwortete auch sämtliche Planungsarbeiten – von der ersten Trasse über Einreichwege bis zur Baubegleitung. Das Angebot ist Ergebnis eines starken Miteinanders.

Pflege, Qualität & Weiterentwicklung

Ein Freizeitangebot dieser Größe braucht laufende Betreuung. Schlüsselstellen werden verbessert, Engstellen entschärft und bauliche Elemente regelmäßig überprüft.

Ötztal Tourismus und die Gemeinden kümmern sich gemeinsam um Pflege, Wartung und Instandhaltung.
Der Radweg entwickelt sich weiter: Aktuell wird eine Verlängerung von Sölden nach Zwieselstein vorbereitet. Der Baustart ist für 2026 vorgesehen.

Der Radweg ist ein Gemeinschaftswerk. Er zeigt, was entstehen kann, wenn die ganze Region ein Ziel miteinander verfolgt.

Christoph Rauch, Destinationsleiter Vorderes Ötztal und Infrastruktur-Verantwortlicher bei Ötztal Tourismus

Facts

  •  Länge: 60,2 km
  • Aufstieg: 915 Höhenmeter
  • Höchster Punkt: 1.349 m
  • Tiefster Punkt: 660 m